Tödliche Gefahr Gartenzaun

Igel hängt in Stabmattenzaun fest

Eine große Gefahr für Igel sind fehlerhaft angebrachte Zäune — und hier sind es insbesondere Stabmattenzäune und Maschendraht-Zäune, die Igeln häufig gefährlich werden und für unsägliches Leid und schlimme Todesfälle sorgen.

Denn Igel verklemmen sich in den Zwischenräumen der Stabmattenzäune oder auch in den Maschen von Maschendraht-Zäunen. Dabei können sich Igel durch die Wuchsrichtung ihrer Stachel nicht mehr selbst befreien.

Solche Unfälle sind meist tödlich: Entweder die Tiere verdursten elendig in ihrer Notlage. Häufig tragen die Tiere aber auch tödliche innere Verletzungen davon. Selbst wenn die Tiere „rechtzeitig“ lebend gefunden werden, ist die Überlebensrate daher meist gering.

Stabmattenzäune…

…sollte IMMER durch eine eingewobene Folienverkleidung zumindest der unteren Ebene gesichert werden.

Generell sollten die Zäune nicht dicht über dem Boden angebracht werden, sondern in gut 10 cm Höhe ÜBER dem Boden. Ist ein Stabmattenzaun zu tief gesetzt worden, sollten alle paar Meter einzelne Stäbe unten herausgenommen werden, um so Schlupflöcher für die nächtliche wandernden Igel zu schaffen.

Maschendrahtzäune…

…sollten ebenfalls nie bis zum Boden gezogen werden. Auch hier bietet es sich ansonsten an, alle paar Meter Durchlupfe zu schaffen, indem beispielsweise Backsteine o.ä. unter den Zaun geklemmt werden, um diesen an der Stelle zu heben. Alternativ kann man ein kurzes Rohr mit 12-15 cm Durchmesser unter dem Zaun hindurch stecken. Igel finden solche Durchlässe meist sehr schnell und nutzen sie dann für ihre nächtlichen Wanderungen.

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Veröffentlicht von: am 25. April 2022 @ 14:51 Uhr. Letzte Aktualisierung: 2. Mai 2022 @ 14:03 Uhr.
Kategorien: Allgemein.

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